Das Stadthaus ist in Zusammenarbeit mit zwei Hamburger Architekturbüros entstanden. Der Entwurf ist von Michel Architekten, die Ausführungs- und Detailplanung sowie das Materialkonzept sind durch die Architekten Hartfil-Steinbrinck erstellt worden, die auch sonst maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.

 

Die besondere Schwierigkeit bestand in der effektiven Nutzung des durch den spitzen Zuschnitt schwierigen Eckgrundstückes. Die bauordnungsrechtlichen Grundlagen zur Errichtung des Gebäudes konnten erst in einem zeitraubenden Genehmigungsprozess geschaffen werden. Bauordnungsrechtliche Auflagen und nachbarrechtliche Belange standen lange einer wirtschaftlichen Nutzung des kleinen Grundstückes entgegen.

 

In einem aufwendigen Planungsprozess ist es den Architekten gelungen, mit Hilfe einer ausgefeilten Gebäudekubatur, mehreren Split-Levels und einer optimierten Erschließung immerhin 500 m² Wohnfläche auf dem kleinen Grundstück zu schaffen.

 

Die Realisierung einer Tiefgarage war geometrisch auf der Grundstücksbreite von 10 m und der bauordnungsrechtlich begrenzten zulässigen Gebäudetiefe leider nicht mehr möglich. Es stehen aber direkt gegenüber in einer Neubautiefgarage bereits angemietete Tiefgaragenplätze für eine Übernahme zur Verfügung.