Alle Wohnungen haben Fußbodenheizung als Niedertemperaturflächenheizung, flächendeckend in den Wohnungsbereichen (ausgenommen  Abstell- und Nebenräume) mit Einzelraumsteuerung.

 

Jede Wohnung erhält eine eigene Heizkreisverteilung. Digitale Raumtemperaturregler mit Temperaturfühlung, individuell regelbar in allen Wohnräumen und zeitgesteuerte Heizungsnachtabsenkung dienen der Temperatursteuerung.

 

In den Bad- und WC- Bereichen sind zusätzlich Handtuchheizkörper vorgesehen.

 

Bei Fußbodenheizungen reichen wegen ihrer großen Fläche schon geringe Temperaturen aus, um einen Raum behaglich warm zu heizen. Das macht die Kombination Wärmepumpe-Fußbodenheizung ideal. 

 

Alle Flächenheizungen im Fußboden oder in der Wand besitzen einen recht hohen Anteil (60-75%) an Strahlungswärme. Daher wird die Raumtemperatur um 1-2 K (Kelvin; entspricht 1-2°C) niedriger eingestellt als bei z.B. einer Ölheizung. Lüftungs- und Transmissionswärmeverlust werden verringert und zwischen 6-12 % Energie gespart.

 

Bei einer Vorlauftemperatur von 35°C erreichen Flächenheizungen sehr gute Jahreszahlen bei Wärmepumpen (Erdreich und Grundwasser als Wärmequelle):

  • Erdreich: 4
  • Grundwasser: 4,5

Die Idealvorgabe von 75 % regenerativer Energie zum Heizen kann erreicht werden. Die Kombination Fußbodenheizung-Wärmepumpe ist deshalb besonders umweltfreundlich und rentabel.